Jahr 2026 - Mein Lingen und drumrum

und drumrum
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Am 22. und 23. August ging die Deutsche Skateboard-Meisterschaft in die  29. Runde. Ein Wochenend-Event in dem neuen Skatepark am Wasserturm.  Impressionen der Veranstaltung am 23. August 2026.eziehen. (2025)
Anna von Vörden - Eine Frau aus Wietmarschen (*um 1480  +1555)
Wurde 1480 als Tochter einer Adelsfamilie im Münsterland geboren und  trat in der Zeit um 1500 in das Benediktinerinnenkloster Wietmarschen in  der Grafschaft Bentheim ein. Seit 1504 leitete sie als sogenannte "Kellnerin" den Wirtschaftsbetrieb  des Klosters und zeichnete für die Finanzen verantwortlich. Sie  organisierte Baumaßnahmen, Immobiliengeschäfte und  Rechtsangelegenheiten. Seit 1515 ist sie dann über viele Jahrzehnte als  Äbtissin des Klosters nachweisbar. Ein wichtiges Bauprojekt war die Errichtung einer eigenen Mühle für das  Kloster. Darüber kam es zu einem Streit mit dem Grafen von Bentheim. Als  die Mühle 1520 schließlich genehmigt wurde, ließ Anna von Vörden sie  direkt auf der Landesgrenze zum Münsterland errichten, so daß auch die  münsterischen Bauern ihr Korn dort mahlen lassen konnten, ohne einen  Zoll an den Grafen entrichten zu müssen. Diese List der Klosterfrau  gegenüber dem Landesherrn lebt in der örtlichen Überlieferung bis heute  fort. Auch in diplomatischer Mission war Anna von Vörden unterwegs und  schlichtete 1538 im Kapitelhaus zu Wietmarschen einen Grenzstreit mit  dem Grafen von Tecklenburg. 1549 regelte sie erneut Grenzfragen zwischen  der Grafschaft Bentheim und dem Münsterland. 1544 führte der Graf von Bentheim in seinem Gebiet die protestantische  Lehre ein und wollte bald auch das Kloster Wietmarschen in ein vom  Landesherrn kontrolliertes evangelisches Damenstift umwandeln. 1547 sandte er einen Prediger nach Wietmarschen, um dort die lutherische  Lehre einzuführen. Bei einigen Nonnen traf er damit durchaus auf  Sympathie. Es gelang Anna von Vörden aber mit großem diplomatischem  Geschick, den Prediger unter Anführung von wirtschaftlichen und  rechtlichen Gründen abzuweisen, ohne dabei in einen offenen Konflikt mit  dem Grafen zu geraten. Ein Jahr später forderte der Graf die Herausgabe der Gründungsurkunde  und der Rechnungslegung. Er wollte einen Aufseher über das Kloster  ernennen, die Stellen zukünftig selber besetzen und das Gericht im  Klosterbezirk halten. Außerdem erließ er eine neue Kleider- und  Speisenordnung, obwohl diese Dinge durch die Ordensregeln eindeutig  festgelegt waren. Die Äbtissin ging hierauf nicht ein, sondern rief den Bischof von  Münster als Schutzherrn des Klosters an. Der Graf musste klein beigeben  und 1549 wurde festgelegt, dass in Wietmarschen alles beim Alten bleiben  könne. Auf diese Weise blieb Wietmarschen eine katholische Enklave in  der protestantischen Grafschaft Bentheim.  Eine Klosterchronik aus dem 16. Jahrhundert enthält viele Nachrichten  über das Leben und Wirken Anna von Vördens und hebt ihre hohen  Verdienste um den Erhalt des Klosters hervor. Sie war eine Frau im  Zeitalter der Reformation. Ihre adelige Herkunft und ihren Stand als  Äbtissin nutzte sie, um die Frauen ihres Klosters vor wirtschaftlichem  Schaden und dem Zugriff des protestantischen Landesherrn zu schützen.  Dabei handelte sie diplomatisch geschickt und mitunter auch findig. So  gelang es ihr, die rechte der Klosterfrauen zu wahren und den  Übergriffen der weltlichen Potentaten zu trotzen. Damit war sie ihren  Nachfolgerinnen bis zur Aufhebung des Stiftes im Jahre 1811 ein Vorbild  und gilt noch heute als die große Frau in der Geschichte Wietmarschens.
Text: Dr. Andreas Eiynck u. Luise Revermannerricht einbeziehen. (2025)
"Die Schulten Mühle in Wietmarschen" (05.2026)
Das Kloster Wietmarschen und die Bauernschaft konnten im Mittelalter nur in den gräflichen Mühlen in Nordhorn oder Neuenhaus ihr geerntetes Korn  mahlen lassen. Sie mussten dafür eine Gebühr zahlen, und das nur aus  einem Grund. Dem Grafen von Bentheim stand als Landesherrn das Recht auf  den wehenden Wind und das fließende Wasser zu. Und ohne Genehmigung konnte keiner eine Mühle errichten. Erst im Jahr 1504 gestattete Graf Everwin dem Kloster den Bau einer  Mühle, die nur mit Pferdestärken angetrieben werden durfte, oder den Bau  einer kleinen Wassermühle im Bereich des Klostergeländes. Es wurde eine  kleine Wassermühle am Stiftsbach errichtet. Diese Mühle brauchte  Wasserkraft für den Betrieb. Durch den Rückstau des Wassers wurden  Wiesen und Weiden im Lohnerbruch häufig überflutet. Das wiederum führte zum Streit mit den Lohner Bauern. Das Kloster wandte sich darauf hin an  seinen Schutzherrn, dem Bischof von Münster, und bat um Genehmigung, sich jenseits der Landesgrenze auf Lohner Gebiet eine Windmühle bauen zu  dürfen. Dagegen konnte der Graf von Bentheim nichts unternehmen. Eine Geldzahlung des Klosters stellte schließlich 1520 den Frieden mit dem  Grafen von Bentheim wieder her und eine Windmühle konnte einvernehmlich  gebaut werden. Der Platz für die neue Mühle lag genau auf der Grenze zwischen Lohne und  Wietmarschen. So konnten auch die Lohner dort ihr Korn mahlen lassen,  ohne das Gebiet des Grafen von Bentheim betreten zu müssen. Die Mühle wurde an einen Müller verpachtet, der aufgrund der örtlichen Lage „Lagemann“ genannt wurde. Über viele Generationen war diese Familie  Pächter   der Windmühle. Im 18. Jahrhundert gründeten die Gebrüder  Lagemann im Dorf Wietmarschen eine Schnapsbrennerei. Nach der Auflösung  des Kloster im Jahr 1811 kaufte Familie Lagemann die Windmühle und ließ  sie 1832 durch eine hölzerne Mühle mit einer Galerie ersetzen. Sie  erhielt einen Sockel aus Backsteinen – angeblich, weil Lagemann von dem  Grafen keinen Sandstein aus den Bentheimer Steinbrüchen kaufen wollten. Die Brennerei Lagemann ging im Jahr 1872 in Konkurs und fiel in den  Besitz des Grafen von Bentheim. Der verpachtete sie an den Müller Franz  Schulten, und dieser konnte sie 15 Jahre später kaufen. Weit über hundert Jahre blieb sie nun im Besitz der Familie Schulten. 1944 gingen durch Blitzeinschlag zwei Flügel der Mühle verloren, dennoch  blieb die Mühle eingeschränkt betriebsfähig. Nach dem Krieg wurde der  hölzerne Turmaufbau abgebrochen. Es wurde ein flaches Dach darauf  gesetzt. Die Mühle wurde nun von einem Elektro-Motor angetrieben. Ab dem Jahr 1954 betrieb Familie Schulten außer der Kornmühle auch eine  Horizontal-Gattersäge. 2018 erwarb die Gemeinde Wietmarschen das Mühlengelände. Die Heimatvereine Wietmarschen und Lohne haben in den folgenden Jahren in einem Kooperationsprojekt die Umsetzung des instandgesetzten Sägegatters, der Firma Beck aus Lohne, geschultert. Die Wieder Inbetriebnahme klappte hervorragend und ein reibungsloser Sägebetrieb war  erreicht. Die Schulten Mühle in Wietmarschen-Lohnerbruch wird sich dank der Gemeinde und der Heimatvereine Wietmarschen und Lohne nicht nur zum  historisches Denkmal, sondern auch zu einem Treffpunkt mit  Sägewerk-Vorführungen, entwickeln. Ein gestiftetes Sägewerk Beck ist für künftige Schau-Betriebe aufgebaut, um das Thema  "Vom Holz zum Brett" zu präsentieren.
Das Außengelände der ehemaligen Holländermühle wurde mit Hilfe vieler  fleißiger Hände zu einer einladenden Parkanlage mit Sitzmöglichkeiten  und einem Spielplatz für die kleineren Besucher, umgestaltet und so zu  einem attraktiven Ort der Begegnung. einbeziehen. (2025)
Skate Park Lingen Eröffnung (20.03.2026)
Diese moderne Anlage, zwischen der Rheiner Straße und der  Kurt-Schumacher-Brücke, ist der neue zentrale Treffpunkt für die Skate-,  BMX- und Scooter-Szene. Die Gesamtfläche des Geländes umfasst etwa 8.000 Quadratmeter, wovon der  eigentliche Skate-Bereich circa 2.000 Quadratmeter einnimmt. Der Park ist als Street-Flow-Anlage konzipiert und bietet eine Mischung  aus organischen Radialformen, schrägen Rampen sowie urbanen Elementen  wie Mauern, sprich Curbs, sowie Geländern, sprich Rails und Treppen. Neben der Hauptfläche gibt es einen speziellen Kids-Bereich für jüngere  Anfänger sowie einen großzügigen Aufenthaltsbereich. Die Anlage punktet mit Barrierefreiheit.n Unterricht einbeziehen. (2025)
Krebs Benefiz Gala Lingen (2026)
Benefizveranstaltung des Fonds für Krebskranke Lingen im Lingener Theater unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Krone schlug eine gelungene Brücke zwischen Musik, Wissenschaft und Menschlichkeit. Im Mittelpunkt des Abends widmete sich der Bonner Mediziner und Buchautor Prof. Dr. med. Thomas Kälicke in seinem Vortrag „LNGVTY: Länger – besser – leben“ dem Wunsch vieler Menschen, vital älter werden zu wollen. Als Schlüsselfaktoren benannte er Ernährung, regelmäßige Bewegung, Schlaf, Regeneration, Stressmanagement, soziale Bindungen und ein positives Mindset. Den musikalischen Rahmen boten Tobias Bako & Friends mit ihrem Crossover „Jazz meets Pop & Rock“ sowie den Sängern Mimi Kombaté und Zain Landozz. (27.02.2026)Unterricht einbeziehen. (2025)
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